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	<title>Rettungsdienst-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-09-13T07:35:14Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.rettungsdienstblog.eu/index.php?title=Was_Passiert,_Wenn_Du_Poolish_Oder_Biga_Statt_Sauerteig_Nutzt&amp;diff=301846</id>
		<title>Was Passiert, Wenn Du Poolish Oder Biga Statt Sauerteig Nutzt</title>
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		<updated>2026-09-12T14:04:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AntjeFagan: Die Seite wurde neu angelegt: „Wer Brot, Baguette oder Brötchen zu Hause backt, stößt schnell auf den Begriff „Schwaden&amp;quot;. Gemeint ist Wasserdampf in der ersten Backphase. Er hält die Oberfläche des Teigs feucht, verzögert die Krustenbildung und lässt den Teig im Ofen noch aufgehen – das sogenannte Ofenfenster. Ohne Dampf erstarrt die Kruste zu früh, das Gebäck bleibt flach und reißt unkontrolliert auf. Ein Topf oder Bräter löst das Problem, ist aber nicht immer vorhande…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wer Brot, Baguette oder Brötchen zu Hause backt, stößt schnell auf den Begriff „Schwaden&amp;quot;. Gemeint ist Wasserdampf in der ersten Backphase. Er hält die Oberfläche des Teigs feucht, verzögert die Krustenbildung und lässt den Teig im Ofen noch aufgehen – das sogenannte Ofenfenster. Ohne Dampf erstarrt die Kruste zu früh, das Gebäck bleibt flach und reißt unkontrolliert auf. Ein Topf oder Bräter löst das Problem, ist aber nicht immer vorhanden oder passt nicht zur Menge. Die gute Nachricht: Schwaden lässt sich in jedem normalen Haushaltsofen erzeugen, wenn man einige physikalische Grundlagen beachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Weizenmehl mit hohem Glutenanteil braucht länger als Dinkel oder Roggen. Roggenmehl bildet kaum Gluten, dafür aber Schleimstoffe, die quellen müssen – hier sind eher 30 bis 45 Minuten sinnvoll, damit der Teig nicht klebrig bleibt. Bei Pizza mit langer Teigführung (mindestens 24 Stunden im Kühlschrank) spielt die Ruhephase direkt nach dem Kneten eine kleinere Rolle, weil die kalte Gare die Struktur ohnehin entspannt. Umgekehrt gilt: Je kürzer die Gesamtgare, desto wichtiger ist die Entspannung vor dem Formen. Ein häufiger Fehler ist, die Ruhezeit mit der Stückgare zu verwechseln – das sind zwei verschiedene Schritte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Stückgare in der Form dauert oft länger als bei herkömmlichem Toastbrot. Man wartet, bis der Teig die Form fast bis zum Rand ausfüllt. Wer zu früh backt, bekommt einen kompakten Laib; wer zu lange wartet, riskiert, dass der Teig über den Rand quillt und beim Backen einreißt. Vor dem Einschieben wird die Oberfläche mit Milch oder Ei bestrichen, das sorgt für eine glänzende Kruste. Gebacken wird bei etwa 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze, je nach Formgröße und Teigmenge zwischen 30 und 40 Minuten. Nach 20 Minuten dreht man die Form einmal, damit die Hitze gleichmäßig wirkt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der Unterschied zum direkten Hefeteig liegt in der Zeit. Ein Poolish reift bei kühler Raumtemperatur, etwa 18 bis 20 Grad, zwischen zwölf und sechzehn Stunden. Er ist fertig, wenn die Oberfläche voller Bläschen ist, leicht nach Alkohol und Joghurt riecht und sich beim Anheben des Gefäßes langsam bewegt. Biga braucht länger, oft achtzehn bis vierundzwanzig Stunden, und darf dabei nicht austrocknen. Ein feuchtes Tuch über der Schüssel genügt. Wichtig: Beide Vorteige dürfen nicht überreifen. Nach der Reifezeit fallen sie in sich zusammen, riechen stechend und verlieren ihre Triebkraft. Dann hilft nur noch wegwerfen und neu ansetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;So setzt du Poolish und Biga richtig an Für einen Poolish mit 500 Gramm Mehl und 500 Gramm Wasser nimmst du einen Gramm frische Hefe oder etwa 0,3 Gramm Trockenhefe. Verrühre alles nur so lange, bis keine Mehlklumpen mehr da sind. Ein Schneebesen reicht, ein Kneter ist übertrieben. Bei Biga mit 500 Gramm Mehl und 300 Gramm Wasser nimmst du zwei Gramm frische Hefe. Hier musst du kräftiger mischen, bis ein grober, leicht klebriger Klumpen entsteht. Lass den Teig nicht zu glatt werden – sonst verlierst du die unregelmäßige Struktur, die später im Brot für die offene Krume sorgt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für längere Abwesenheiten gibt es eine einfache Lösung: das Anstellgut nach der Fütterung für zwei bis drei Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann kalt stellen. So übersteht es ohne weitere Pflege etwa zwei Wochen. Wer noch länger pausiert, kann das Anstellgut dünn auf Backpapier streichen, trocknen lassen und die Flocken einfrieren. Nach dem Auftauen braucht es zwei bis drei Fütterungen, bis es wieder voll aktiv ist. Wichtig ist, den Zeitpunkt der letzten Fütterung auf dem Glas zu notieren. Ohne Notiz verliert man leicht den Überblick, und genau daraus entstehen die meisten Probleme mit schlappen oder sauren Backergebnissen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Wenn der Vorteig reif ist, kommt er direkt in den Hauptteig. Rechne das enthaltene Mehl und Wasser von der Gesamtmenge ab. Ein Brot mit 1000 Gramm Mehl und 700 Gramm Wasser, bei dem der Poolish 300 Gramm Mehl und 300 Gramm Wasser liefert, braucht also nur noch 700 Gramm Mehl und 400 Gramm Wasser zusätzlich. Salz gibst du erst im Hauptteig dazu, etwa zwei Prozent der Gesamtmehlmenge, also zwanzig Gramm auf ein Kilo. Knete den Teig gründlich, bis er sich dehnt, und lass ihn dann noch ein- bis zweimal gehen. Das Ergebnis: ein Brot mit nussigem Aroma, dunkler Kruste und einer Krume, die nicht nach Hefe schmeckt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Gare prüfen, nicht rat&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ein häufiger Fehler ist das Füttern direkt aus dem Kühlschrank. Kalte Kultur und kaltes Wasser bremsen den Stoffwechsel zusätzlich, die Fütterung wirkt dann kaum. Ein anderer Fehler ist zu wenig Geduld: Wer das Anstellgut nach dem Füttern sofort wieder kalt stellt, unterbricht die Vermehrung der Hefen. Auch das Verwenden von chlorhaltigem Wasser ist problematisch. Abgekochtes oder abgefülltes Wasser ist besser geeignet. Wer das Glas randvoll füllt, provoziert ein Überlaufen, weil die Gärung Kohlendioxid bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für die meisten Hobbybäcker gilt: alle sieben bis zehn Tage füttern, wenn das Anstellgut im Kühlschrank steht. Wer nur alle zwei Wochen backt, kommt mit einem Rhythmus von zehn bis vierzehn Tagen aus, riskiert aber eine deutlich saurere Kultur. Bei einer Lagerung über vier Wochen ohne Fütterung bildet sich oft eine dunkle Flüssigkeitsschicht auf der Oberfläche. Das ist Alkohol, kein Schimmel. Er signalisiert, dass die Kultur hungert. Dann reicht ein einfaches Auffrischen nicht mehr aus, sondern es braucht mehrere Fütterungen hintereinander.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AntjeFagan</name></author>
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		<title>Benutzer:AntjeFagan</title>
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		<updated>2026-09-12T14:04:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AntjeFagan: Die Seite wurde neu angelegt: „Begeisterter Anhänger praktischer Wohnideen im Alltag. Hier teile ich, was sich im Alltag wirklich bewährt. Besonders interessieren mich Ideen, die das Budget nicht sprengen.“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Begeisterter Anhänger praktischer Wohnideen im Alltag. Hier teile ich, was sich im Alltag wirklich bewährt. Besonders interessieren mich Ideen, die das Budget nicht sprengen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AntjeFagan</name></author>
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