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	<title>Rettungsdienst-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-09-18T23:03:55Z</updated>
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		<id>https://wiki.rettungsdienstblog.eu/index.php?title=Was_nach_der_Bl%C3%BCte_geschnitten_wird_%E2%80%93_und_was_Sie_besser_stehen_lassen&amp;diff=304453</id>
		<title>Was nach der Blüte geschnitten wird – und was Sie besser stehen lassen</title>
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		<updated>2026-09-12T16:14:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EddyChristensen: Die Seite wurde neu angelegt: „Die richtige Stelle liegt am äußeren Rand des Wulstes, nicht in der Rinde des Stammes und nicht in der Mitte des Astes. Ein guter Schnitt beginnt am unteren Rand des Astes, etwa einen Zentimeter vor der Verdickung. Von dort führt die Säge in einem Bogen nach oben bis knapp über den Wulst. Entscheidend ist, dass die Schnittfläche den Stamm nicht verletzt. Ein kleiner Rest des Wulstes darf stehen bleiben, aber kein Zapfen. Der Schnitt verläuft also p…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die richtige Stelle liegt am äußeren Rand des Wulstes, nicht in der Rinde des Stammes und nicht in der Mitte des Astes. Ein guter Schnitt beginnt am unteren Rand des Astes, etwa einen Zentimeter vor der Verdickung. Von dort führt die Säge in einem Bogen nach oben bis knapp über den Wulst. Entscheidend ist, dass die Schnittfläche den Stamm nicht verletzt. Ein kleiner Rest des Wulstes darf stehen bleiben, aber kein Zapfen. Der Schnitt verläuft also parallel zur Stammachse und nicht im rechten Winkel zum Ast.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Wer sich unsicher ist, ob eine Staude nach der Blüte geschnitten werden soll oder nicht, kann sich eine einfache Regel merken: Blüht sie vor dem Johannistag im Juni, wird sie nach der Blüte zurückgeschnitten. Blüht sie danach oder im Herbst, bleibt sie bis zum Frühjahr stehen. Diese Faustregel ersetzt zwar keine genaue Artenkenntnis, verhindert aber die gröbsten Fehler. Wer zusätzlich auf die natürlichen Wuchsformen achtet und verholzte Triebe stehen lässt, wird mit kräftigen, gesunden Stauden belohnt, die über viele Jahre zuverlässig blühen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Worauf es beim Schnitt wirklich ankom&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach der Blüte entscheidet sich oft, ob eine Staude im nächsten Jahr wieder kräftig austreibt oder ob sie vergreist. Der wichtigste Grundsatz: Wer zur falschen Zeit schneidet, entfernt bereits angelegte Knospen für die nächste Saison. Deshalb ist es sinnvoll, Stauden in zwei Gruppen zu trennen – solche, die man direkt nach der Blüte zurückschneidet, und solche, die man bis zum Frühjahr stehen lässt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Vor dem Schnitt sollte die Säge scharf und sauber sein. Ein unsauberer Schnitt mit ausgefransten Rändern heilt deutlich schlechter. Bei dickeren Ästen wird zuerst von unten angesägt, dann von oben durchgesägt. So verhindert man, dass die Rinde beim Abbrechen des Astes weit am Stamm einreißt. Ein Reißen der Rinde ist schlimmer als jeder Schnitt, weil es die Leitungsbahnen großflächig zerstört. Nach dem Schnitt bleiben Wundränder stehen, die nicht mit Wundverschlussmitteln behandelt werden müssen. Trockene, glatte Schnittflächen überwallen von selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Wer eine Thuja dennoch stark zurückschneiden muss, sollte dies in Etappen tun. Zunächst werden nur einzelne, überstehende Triebe entfernt, dann wartet man eine Vegetationsperiode ab. Treiben neue grüne Nadeln aus, kann im nächsten Jahr vorsichtig nachgearbeitet werden. Bleibt der Bereich kahl, war der Schnitt zu tief. In diesem Fall hilft nur, die Lücke durch benachbarte Triebe überwachsen zu lassen oder die Hecke langfristig durch eine neue Pflanzung zu ersetzen. Ein radikaler Verjüngungsschnitt ins alte Holz führt bei Thuja fast immer zum Verlust der Form.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ein häufiges Missverständnis betrifft den Zeitpunkt. Nicht jeder Rückschnitt nach der Blüte ist automatisch richtig. Wer beispielsweise Pfingstrosen direkt nach der Blüte zurückschneidet, entfernt das Laub, das die Pflanze für die Einlagerung von Nährstoffen in die Wurzel benötigt. Besser ist es, nur die verblühten Köpfe zu entfernen und das Laub bis zum Herbst stehen zu lassen. Ähnlich verhält es sich bei Taglilien: Ein Rückschnitt der Blütenstiele ist sinnvoll, das Blattwerk bleibt jedoch bis zum Vergilben stehen. Wer hier zu früh eingreift, schwächt die Staude über Jahre hinweg.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Diese Stauden bleiben bis zum Frühjahr unangetastet Anders sieht es bei Stauden aus, die im Herbst oder Spätwinter blühen oder deren Samenstände und Blätter den Garten über den Winter strukturieren. Dazu gehören Herbst-Anemonen, Fetthenne, Sonnenhut, Scheinsonnenhut, Lampenputzergras, Federborstengras und viele Ziergräser. Sie werden erst im zeitigen Frühjahr, etwa Ende Februar bis Anfang März, zurückgeschnitten. Wer sie bereits im Herbst kappt, nimmt den Pflanzen den natürlichen Winterschutz und beraubt sich gleichzeitig der Samenstände, die bei Frost und Schnee attraktiv aussehen und Vögeln als Nahrung dienen. Ein weiterer Fehler: Im Herbst werden oft Stauden bodennah abgeschnitten, deren Knospen bereits im oberen Triebbereich angelegt sind. Das führt im nächsten Jahr zu einem kümmerlichen Austrieb.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Beim Zurückschneiden nach der Blüte kommt es auf wenige Handgriffe an. Zuerst werden verwelkte Blüten und Samenstände entfernt, damit die Pflanze keine Energie in die Samenbildung steckt. Danach folgt der eigentliche Rückschnitt, je nach Art bis zur Hälfte oder bis knapp über den Boden. Kranke oder abgestorbene Triebe werden immer komplett entfernt, am besten bis zum gesunden Gewebe. Ganz wichtig: Nicht bei praller Mittagssonne schneiden, sondern an einem kühleren, bewölkten Tag. Die Schnittstellen trocknen so langsamer aus und die Pflanze erholt sich besser.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Warum die Korngröße über den Erfolg entscheid&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ein häufiger Irrtum ist die Annahme, ein möglichst glatter Schnitt direkt am Stamm sei ideal. Tatsächlich zerstört er die Zone, die für die Überwallung zuständig ist. Ein anderer Fehler ist das Nachschneiden mit der Astschere, wenn die Säge den Wulst bereits verletzt hat. Jeder zusätzliche Schnitt vergrößert die Wunde. Kontrolliert man nach zwei Jahren die Schnittstelle, zeigt sich der Erfolg: Ein sauberer Schnitt am Wulst ist vollständig überwallt, während Stummel und Kerbe noch offene Stellen aufweisen. Wer diese Regel einmal verstanden hat, schneidet nie wieder anders.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EddyChristensen</name></author>
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		<title>Benutzer:EddyChristensen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;EddyChristensen: Die Seite wurde neu angelegt: „Fan durchdachter Raumgestaltung im Alltag. Hier teile ich, wie man aus wenig Platz viel macht. Am liebsten beschreibe ich Lösungen, die man selbst umsetzen kann.“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Fan durchdachter Raumgestaltung im Alltag. Hier teile ich, wie man aus wenig Platz viel macht. Am liebsten beschreibe ich Lösungen, die man selbst umsetzen kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EddyChristensen</name></author>
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