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	<title>Rettungsdienst-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-09-18T20:23:24Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Welche Augen zählen beim Rebschnitt, wenn der Ertrag stimmen soll?</title>
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		<updated>2026-09-12T15:42:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JohnathanAllie: Die Seite wurde neu angelegt: „Im Herbst steigt die Zahl kleiner Verletzungen: Schnittwunden beim Laubharken, Schürfwunden beim Radfahren auf nassen Blättern, rissige Haut an den Händen durch kühle Luft. Viele bemerken, dass diese Wunden langsamer verheilen als im Sommer. Das liegt nicht an Einbildung, sondern an physiologischen Veränderungen. Die Haut ist weniger durchblutet, die Zellteilung läuft langsamer ab, und die Immunabwehr arbeitet träger. Wer das weiß, kann gezielt ge…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Herbst steigt die Zahl kleiner Verletzungen: Schnittwunden beim Laubharken, Schürfwunden beim Radfahren auf nassen Blättern, rissige Haut an den Händen durch kühle Luft. Viele bemerken, dass diese Wunden langsamer verheilen als im Sommer. Das liegt nicht an Einbildung, sondern an physiologischen Veränderungen. Die Haut ist weniger durchblutet, die Zellteilung läuft langsamer ab, und die Immunabwehr arbeitet träger. Wer das weiß, kann gezielt gegensteuern. Entscheidend ist, die äußeren Bedingungen zu verbessern, statt einfach abzuwarten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ein weiterer Punkt: Im Herbst nehmen Infekte zu. Schon ein leichter Schnupfen schwächt das Immunsystem. Wer erkältet ist, heilt langsamer. Deshalb ist es sinnvoll, die Wunde täglich zu kontrollieren. Rötung, Schwellung, pochender Schmerz oder Fieber sind Warnzeichen. Dann sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Besonders bei Diabetes, Durchblutungsstörungen oder einer geschwächten Immunabwehr ist Vorsicht geboten. Schon kleine Verletzungen können sich entzünden und Monate bleiben.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die häufigsten Fehler: Wunden werden zu spät versorgt, weil man denkt, eine kleine Schramme heile von allein. Oder es wird zu viel desinfiziert, sodass gesunde Zellen mit abgetötet werden. Auch das Abdecken mit einem Pflaster über mehrere Tage ohne Wechsel schadet, weil sich Feuchtigkeit staut und Bakterien vermehren. Besser ist eine saubere Wundreinigung mit lauwarmem Wasser, eventuell eine einmalige Desinfektion, und dann ein atmungsaktiver Schutz, der täglich gewechselt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Was tatsächlich weg muss – und was stehen blei&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Verteilung der Augen auf der Rebe ist ebenso wichtig wie ihre Zahl. Alle Augen auf einen langen Bogen zu legen belastet die Basis und lässt die Spitze verkahlen. Besser ist eine Mischung aus kurzen Zapfen am alten Holz und einem oder zwei längeren Fruchtruten, je nach Erziehungssystem. Bei schwacher Holzentwicklung wird die Augenzahl nach unten korrigiert, bei kräftigen Reben nach oben. Wer die gleiche Zahl über alle Reben verteilt, ignoriert die Unterschiede im Boden und im Wuchs und verliert Ertrag oder Qualität.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Augen, Zapfen und Triebe nicht verwechseln Häufig werden Augen mit den Zapfen verwechselt. Ein Zapfen ist der kurze, auf ein bis zwei Augen zurückgeschnittene Stummel, der als Fruchtholz dient. Ein Auge dagegen ist die einzelne Knospe. Beim Winterschnitt zählt man also die verbleibenden Augen, nicht die Zapfen und nicht die späteren Triebe. Ein typischer Fehler ist, im Frühjahr die ausgetriebenen Triebe zu zählen und danach zu korrigieren. Dann ist der Schnitt längst erfolgt, und die Rebe hat bereits Kraft in unnötige Triebe gesteckt. Gezählt wird im Winter am Holz, nicht im Sommer am Laub.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ein zweiter Fehler ist das Schneiden bei praller Mittagssonne oder bei Frost. Hitze belastet die offenen Schnittstellen, Frost splittert das Holz. Besser sind ein trockener Vormittag oder ein bedeckter Tag. Ebenso unterschätzt wird die Schnittführung an den Seiten: Wer die Seitenwände nach oben hin breiter werden lässt, erhält mehr Licht am Fuß und eine dichtere Hecke. Verjüngt man dagegen nach oben, entstehen unten kahle Stellen, die sich kaum wieder schließen. Die Schnur an der Oberkante ist also nur die halbe Arbeit; die Seitenflächen brauchen dieselbe gedachte Linie.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Kälte und Lichtmangel bremsen die Regeneration Bei niedrigen Temperaturen ziehen sich die Gefäße zusammen. Dadurch gelangen weniger Sauerstoff und Nährstoffe in das verletzte Gewebe. Gleichzeitig produziert die Haut weniger Vitamin D, weil die Sonne seltener scheint. Vitamin D ist jedoch an der Bildung neuer Hautzellen beteiligt. Ein weiterer Faktor ist die trockene Heizungsluft, die ab Oktober in vielen Innenräumen einsetzt. Sie entzieht der Haut Feuchtigkeit, wodurch die Wundränder spröde werden und leichter einreißen. Wer viel drinnen ist, sollte auf ausreichende Luftfeuchtigkeit achten, etwa durch regelmäßiges Lüften und Schüsseln mit Wasser auf der Heizung.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Was konkret hilft: Die Durchblutung lässt sich durch leichte Bewegung fördern, ohne die Wunde zu belasten. Ein Spaziergang an der frischen Luft regt den Kreislauf an. Zusätzlich sollte die Ernährung auf Vitamin C und Zink achten – beides steckt in Paprika, Hülsenfrüchten und Nüssen. Zink beschleunigt die Zellneubildung, Vitamin C stabilisiert das Kollagen. Wer unter trockener Haut leidet, kann die Umgebung der Wunde mit einer fetthaltigen Salbe pflegen, aber niemals die offene Stelle selbst damit eincremen. Das verhindert, dass die Wunde austrocknet und juckt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Am Ende zählt nicht die perfekte Zahl auf dem Papier, sondern das Verhältnis von Blattfläche zu Trauben. Bleiben zu viele Augen stehen, reifen die Trauben nicht aus. Wird zu stark ausgedünnt, bleibt der Ertrag unter dem möglichen Niveau und die Rebe verkahlt. Der Rebschnitt ist deshalb kein einmaliger Akt, sondern eine jährliche Anpassung an Wuchs, Sorte und Witterung. Wer Augen zählt, statt zu schätzen, steuert den Ertrag mit jeder Schere.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JohnathanAllie</name></author>
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		<title>Benutzer:JohnathanAllie</title>
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		<updated>2026-09-12T15:42:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JohnathanAllie: Die Seite wurde neu angelegt: „Liebhaber nachhaltiger Einrichtung im Alltag. Ich schreibe darüber, was sich im Alltag wirklich bewährt. Am liebsten beschreibe ich Ideen, die das Budget nicht sprengen.“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Liebhaber nachhaltiger Einrichtung im Alltag. Ich schreibe darüber, was sich im Alltag wirklich bewährt. Am liebsten beschreibe ich Ideen, die das Budget nicht sprengen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JohnathanAllie</name></author>
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