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	<title>Rettungsdienst-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-09-18T13:18:46Z</updated>
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		<id>https://wiki.rettungsdienstblog.eu/index.php?title=Wenn_der_Axolotl_wei%C3%9F_wird:_Was_Leuzismus_wirklich_bedeutet&amp;diff=303187</id>
		<title>Wenn der Axolotl weiß wird: Was Leuzismus wirklich bedeutet</title>
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		<updated>2026-09-12T15:01:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MadelineHogben3: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Pflege beginnt beim Wasser. Axolotl benötigen kühles, sauberes Wasser mit einer Temperatur zwischen 16 und 20 Grad Celsius. Wärmeres Wasser enthält weniger Sauerstoff und begünstigt Infektionen. Ein gut eingefahrener Filter, regelmäßige Teilwasserwechsel von etwa 20 bis 30 Prozent pro Woche und der Verzicht auf scharfe Reinigungsmittel sind Pflicht. Chlor und Chloramine müssen vor dem Einfüllen neutralisiert werden. Auch eine starke Strömung…“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Die Pflege beginnt beim Wasser. Axolotl benötigen kühles, sauberes Wasser mit einer Temperatur zwischen 16 und 20 Grad Celsius. Wärmeres Wasser enthält weniger Sauerstoff und begünstigt Infektionen. Ein gut eingefahrener Filter, regelmäßige Teilwasserwechsel von etwa 20 bis 30 Prozent pro Woche und der Verzicht auf scharfe Reinigungsmittel sind Pflicht. Chlor und Chloramine müssen vor dem Einfüllen neutralisiert werden. Auch eine starke Strömung schadet den Kiemen, weil sie die Fäden mechanisch reizt. Ein Prallblech oder ein langsamer Filterauslass hilft.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die wichtigste Einzelmaßnahme ist eine dauerhafte Luftzirkulation über der Landfläche. Eine kleine, leise laufende Lüftung oder ein PC-Lüfter, der schräg über den Landteil bläst, reicht oft schon aus. Entscheidend ist, dass die Luft nicht direkt ins Wasser bläst, sondern knapp darüber streicht. Typischer Fehler: Der Lüfter läuft nur tagsüber oder wird bei Geräuschentwicklung abgeschaltet. Schimmel braucht keine Pause. Besser ist eine rund um die Uhr laufende, langsame Strömung, die die Oberfläche des Landteils sichtbar bewegt, ohne das Tier zu stören.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der Auslöser für die Fortpflanzung ist eine kühle Phase. Über mehrere Wochen wird das Wasser auf etwa 12 bis 16 Grad Celsius abgesenkt. Danach folgt eine langsame Erwärmung auf 18 bis 20 Grad. Dieser Temperatursprung simuliert den Jahreszeitenwechsel und bringt die Tiere in Paarungsstimmung. Männchen setzen dann Spermatophoren ab, kleine Gallertkegel mit Samenpaketen, die das Weibchen mit der Kloake aufnimmt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Dauer der Quarantäne richtet sich nach dem Grund. Nach einem Neuerwerb sind vier bis sechs Wochen sinnvoll, um latente Erkrankungen sichtbar zu machen. Bei einer Behandlung endet die Isolation erst, wenn die Symptome abgeklungen sind und das Tier über mindestens zwei Wochen stabil gefressen hat. Führe ein einfaches Protokoll: Datum, Temperatur, Wasserwechsel, Futteraufnahme und sichtbare Veränderungen. So erkennst du Rückschritte früh. Erst nach dieser Zeit und nach einer gründlichen Reinigung des Hauptbeckens darf der Axolotl zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Vererbung folgt einem rezessiven Muster. Zwei leucistische Elterntiere erzeugen fast ausschließlich leucistische Nachkommen. Wird ein leucistisches Tier mit einem wildfarbenen verpaart, sind die Jungtiere äußerlich wildfarben, tragen aber das Gen in sich. Diese Tiere werden häufig als Zuchtreserve verwendet, ohne dass der Käufer es ahnt. Wer züchten will, muss die Abstammung über mehrere Generationen kennen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Von der Eiablage bis zum Schlupf Ein trächtiges Weibchen legt innerhalb von ein bis zwei Tagen zwischen 100 und über 1000 Eier, einzeln an Wasserpflanzen oder flachen Steinen befestigt. Die Eier sind gallertartig und werden sofort von anderen Axolotln gefressen, wenn sie nicht getrennt werden. Deshalb müssen die Elterntiere direkt nach der Ablage aus dem Becken genommen werden. Die Eier bleiben in einem eigenen Behälter bei konstant 18 bis 20 Grad. Zu warmes Wasser lässt die Embryonen verpilzen, zu kaltes verzögert den Schlupf. Nach etwa 14 bis 21 Tagen schlüpfen die Larven.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der Bodengrund bleibt leer. Kies oder Sand behindern die Kontrolle über Kot und Futterreste und können von kranken Tieren verschluckt werden. Ein nackter Boden ermöglicht tägliches Absaugen mit einem Schlauch. Wechsle täglich 80 bis 90 Prozent des Wassers, bei starker Belastung sogar vollständig. Das mag übertrieben wirken, ist aber notwendig, weil in kleinen Volumina ohne eingefahrenen Filter Nitrit innerhalb von Stunden ansteigt. Frischwasser muss entchlort und auf die gleiche Temperatur gebracht werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Typische Fehler sind warmes Wasser, zu kleine Behälter und das Zusammenlegen mehrerer Tiere. Setze niemals zwei Axolotl in dieselbe Quarantäne, auch nicht bei gleichen Symptomen. Erreger können unterschiedlich sein, und Stress fördert die Ausbreitung. Verzichte auf Dekoration mit scharfen Kanten. Eine umgedrehte Tontopfhälfte oder ein Stück Kunststoffrohr als Versteck genügt. Beleuchte das Becken nicht zusätzlich; gedämpftes Licht senkt den Stress. Fasse das Tier nur mit sauberen, feuchten Händen an, besser noch mit einem weichen Kescher.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Leucistische Axolotl wirken auf den ersten Blick wie weiße Tiere mit rosa Kiemen. Der Unterschied zu echten Albinos liegt im Detail: Leucistische Tiere besitzen Pigmentzellen, aber diese produzieren kaum Melanin. Die Augen sind nicht rot, sondern dunkel oder grau. Wer ein solches Tier erwirbt, sollte sich nicht von der Optik leiten lassen, sondern von der Genetik.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die frisch geschlüpften Larven sind nur wenige Millimeter groß und leben in den ersten Tagen von ihrem Dottervorrat. Danach brauchen sie feines Lebendfutter wie Artemia-Nauplien oder Mikrowürmer. Futter, das nicht sofort gefressen wird, sinkt zu Boden und verdirbt das Wasser. Tägliche Wasserwechsel von etwa der Hälfte des Volumens mit temperiertem, entchlortem Wasser sind Pflicht. Ohne diesen Rhythmus sterben ganze Gelege innerhalb weniger Tage.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MadelineHogben3</name></author>
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		<updated>2026-09-12T15:01:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MadelineHogben3: Die Seite wurde neu angelegt: „Begeisterter Anhänger praktischer Wohnideen mit langjähriger Erfahrung. Ich schreibe darüber, wie man eine Wohnung ohne Großbaustelle verändert. Besonders interessieren mich Veränderungen, die man vom ersten Tag an sieht.“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Begeisterter Anhänger praktischer Wohnideen mit langjähriger Erfahrung. Ich schreibe darüber, wie man eine Wohnung ohne Großbaustelle verändert. Besonders interessieren mich Veränderungen, die man vom ersten Tag an sieht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MadelineHogben3</name></author>
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