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	<title>Rettungsdienst-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-09-19T00:25:06Z</updated>
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		<id>https://wiki.rettungsdienstblog.eu/index.php?title=Warum_tr%C3%A4gt_die_Weinrebe_am_Haus_mehr,_wenn_Sie_auf_wenige_Augen_schneiden%3F&amp;diff=304378</id>
		<title>Warum trägt die Weinrebe am Haus mehr, wenn Sie auf wenige Augen schneiden?</title>
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		<updated>2026-09-12T16:09:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MathiasNunn5462: Die Seite wurde neu angelegt: „Zu den Sorten, die am alten Holz blühen, gehören Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla), Tellerhortensien (Hydrangea serrata), Eichenblatthortensien (Hydrangea quercifolia) und Kletterhortensien (Hydrangea petiolaris). Bei diesen vier Typen sitzen die Blütenanlagen an den Trieben, die im Vorjahr gewachsen sind. Ein Rückschnitt im Frühjahr entfernt sie, und die Pflanze treibt danach nur Blätter. Diese Sorten schneidet man, wenn überhaupt, direkt n…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zu den Sorten, die am alten Holz blühen, gehören Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla), Tellerhortensien (Hydrangea serrata), Eichenblatthortensien (Hydrangea quercifolia) und Kletterhortensien (Hydrangea petiolaris). Bei diesen vier Typen sitzen die Blütenanlagen an den Trieben, die im Vorjahr gewachsen sind. Ein Rückschnitt im Frühjahr entfernt sie, und die Pflanze treibt danach nur Blätter. Diese Sorten schneidet man, wenn überhaupt, direkt nach der Blüte im Spätsommer, damit die neuen Triebe vor dem Winter noch ausreifen können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ein typischer Fehler ist der Versuch, eine zu breit gewordene Hecke mit einem einzigen starken Schnitt wieder in Form zu bringen. Wird dabei bis in das braune Holz geschnitten, bleiben die Schnittflächen dauerhaft kahl. Ein zweiter Fehler ist der Schnitt zu einem falschen Zeitpunkt: Thuja sollte nicht in der prallen Mittagssonne oder bei großer Hitze geschnitten werden, weil die freigelegten Stellen dann zusätzlich austrocknen. Besser sind kühle, bedeckte Tage im späten Frühjahr oder frühen Herbst. Ein dritter Fehler ist der Schnitt in den Wintermonaten, wenn die Pflanze ohnehin unter Stress steht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Was bleibt, sind kräftige, flach abgehende Leitäste, die gleichmäßig um den Stamm verteilt sind. Auch kurze Fruchttriebe, die schon Blütenknospen tragen, dürfen stehen. Ein gesunder Apfelbaum trägt seine Früchte bevorzugt an zwei- bis dreijährigem Holz. Wer diese Triebe großzügig entfernt, nimmt sich selbst die Ernte des nächsten Jahres. Ein typischer Fehler ist der radikale Rückschnitt auf einmal: Wird zu viel Holz genommen, reagiert der Baum mit starkem Neuaustrieb und schattiert sich binnen zwei Jahren erneut aus.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach dem Schnitt werden Stäbe und Schnur entfernt, die Kante wird noch einmal aus einigen Metern Abstand geprüft. Kleine Abweichungen lassen sich mit der Handschere korrigieren, solange die Schnur noch gespannt ist. Wer die Schnur erst nach dem Aufräumen entfernt, hat die Kontrolle bis zum Schluss. Auf diese Weise bleibt die Heckenkante gerade — nicht durch Geschick, sondern durch eine simple Führung, die jederzeit wiederholbar ist.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Was zuerst fällt und was stehen bleibt Als Nächstes kommen alle toten, abgestorbenen und kranken Äste weg. Ein abgestorbener Trieb lässt sich leicht biegen und bricht beim Anritzen trocken; kranke Triebe zeigen eingesunkene Rinde oder violette Verfärbungen. Solche Äste schneidet man bis ins gesunde, hellgrüne Holz zurück. Danach lichtet man die Krone gleichmäßig aus, nicht nur auf einer Seite, sonst kippt die Form und der Baum bildet einseitig neue Triebe.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ein häufiger Fehler ist der zu lange Schnitt. Wer die Rebe auf sechs oder acht Augen stehen lässt, erntet viele kleine Trauben und viel Blattmasse, die zusätzlich geschnitten und entblättert werden muss. Ein weiterer Fehler: der Schnitt im Sommer. Ein leichter Rückschnitt im Juli ist möglich, um den Behang auszudünnen, aber der Hauptschnitt gehört in den Winter. Wer im Sommer stark eingreift, nimmt der Pflanze Blätter, die sie für die Reife der Trauben braucht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Am Ende kontrolliert man die Krone vom Boden aus: Fällt Licht durch die Mitte, sitzt der Schnitt richtig. Bleibt der Innenraum dunkel, ist weiteres Auslichten nötig – aber frühestens im nächsten Winter. Ein falsch geschnittener Baum treibt zwar wieder aus, doch jede Korrektur kostet Zeit und Fruchtansatz.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Für den Schnitt selbst gilt: saubere, scharfe Schere, Schnitt knapp über einem nach außen zeigenden Blattpaar, keine langen Stummel stehen lassen. Bei alten-Holz-Sorten entfernst du maximal ein Drittel der Triebe pro Jahr. Dünge nach dem Schnitt nicht mit stickstoffbetonten Mitteln, sonst wächst die Pflanze in weiches Holz, das im Winter erfriert. Wer diese Regeln beachtet, verliert keine Blüte mehr durch einen falsch gesetzten Schnitt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Achten Sie auf das Verhältnis von Blatt zu Traube. Pro Traube sollten etwa zehn bis fünfzehn Blätter stehen, die voll besonnt sind. Ist der Bewuchs zu dicht, kann man im Sommer einzelne Blätter über den Trauben entfernen, aber nur sparsam. Wichtig ist auch der Standort: Eine Rebe an der Hauswand braucht einen sonnigen, luftigen Platz, sonst drohen Pilzkrankheiten wie Falscher Mehltau. Nach dem Schnitt desinfizieren Sie die Schere, um Krankheiten nicht von Pflanze zu Pflanze zu tragen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Beim Sägen gilt: erst auf der Unterseite anritzen, dann von oben durchsägen, damit die Rinde nicht einreißt. Größere Wunden über drei Zentimeter glatt nachschneiden und mit einem Wundverschluss behandeln. Stehen mehrere starke Äste zur Debatte, verteilt man die Eingriffe über zwei bis drei Jahre. So bleibt genügend Laub für die Photosynthese und der Baum erholt sich zwischen den Schnitten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ein einfacher Test hilft bei unbekannter Sorte. Beobachte, wo die Blüten sitzen: am Ende langer, im Vorjahr gewachsener Triebe oder an kurzen neuen Trieben aus dem Boden. Blüht die Pflanze an den Triebspitzen des Vorjahres, gehört sie zur alten-Holz-Gruppe. Erscheinen die Blüten an frischen, weichen Trieben, schneidest du im Frühjahr. Notiere dir die Sorte oder ein Merkmal wie Blattform und Blütenfarbe, damit du im nächsten Jahr nicht wieder rätst.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MathiasNunn5462</name></author>
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		<title>Benutzer:MathiasNunn5462</title>
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		<updated>2026-09-12T16:09:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MathiasNunn5462: Die Seite wurde neu angelegt: „Liebhaber praktischer Wohnideen seit vielen Jahren. Ich schreibe darüber, wie man eine Wohnung ohne Großbaustelle verändert. Am liebsten beschreibe ich Lösungen, die man selbst umsetzen kann.“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Liebhaber praktischer Wohnideen seit vielen Jahren. Ich schreibe darüber, wie man eine Wohnung ohne Großbaustelle verändert. Am liebsten beschreibe ich Lösungen, die man selbst umsetzen kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MathiasNunn5462</name></author>
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