5 Maßnahmen, mit denen Balkonmöbel den Winter überstehen

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Paneele: robust, aber mit sichtbaren Fug

Für schwere Bilder an alten Putzwänden haben sich zwei Lösungen bewährt. Die erste ist der Injektionsanker: Dabei wird ein Gewindestab mit einer chemischen Masse in ein sauber gebohrtes Loch im Mauerwerk eingeklebt. Voraussetzung ist, dass der Putz an der Stelle durchbohrt wird und die Klebemasse im tragfähigen Untergrund greift. Die zweite Lösung ist ein langer Abstandsdübel oder ein Metall-Bolzenanker, der den Putz vollständig überbrückt und im Mauerwerk verankert. Beide Verfahren erfordern, dass der Untergrund bekannt ist und das Loch tief genug gebohrt wird – meist mindestens sechs bis acht Zentimeter im Mauerwerk.

Die Befestigung richtet sich nach Wand und Gewicht. In Beton oder Mauerwerk hält ein Dübel mit passender Schraube fast alles. In Gipskarton braucht es spezielle Dübel, die sich hinter der Platte spreizen; normale Dübel ziehen dort nur das Loch aus. Leichte Bilder bis etwa zwei Kilogramm hängen auch an einem Klebehaken sicher, sofern die Wand sauber, trocken und nicht tapeziert mit grober Struktur ist. Vor dem Bohren immer prüfen, ob an der Stelle Strom- oder Wasserleitungen verlaufen. Ein Leitungssuchgerät kostet wenig und erspart teure Schäden.

Zunächst gilt es, die Putzdicke und den Untergrund zu bestimmen. Dazu genügt ein kleiner Bohrer: An einer unauffälligen Stelle vorsichtig durch den Putz bohren, bis der Widerstand des Mauerwerks spürbar zunimmt. Bei einer Putzdicke von mehr als zwei Zentimetern ist der Weg durch den Putz oft zu unsicher. In diesem Fall muss die Verankerung im Mauerwerk erfolgen. Hohlräume hinter dem Putz – etwa bei Trockenbau oder altem Fachwerk – erkennt man daran, dass der Bohrer plötzlich durchrutscht. Solche Stellen sind für schwere Lasten ungeeignet, solange keine geeignete Konstruktion dahinter liegt.

Warum herkömmliche Dübel im Altputz versagen Ein klassischer Spreizdübel entfaltet seine Wirkung, indem er sich beim Anziehen im Bohrloch aufspreizt und gegen die Lochwand presst. In festem Beton oder Vollziegel funktioniert das zuverlässig. In altem, bröseligem Putz jedoch sprengt der Dübel das Loch auf, statt sich zu verkeilen. Der Putz bricht nach und nach heraus, der Dübel verliert den Halt, und das Bild hängt schief. Besonders tückisch: Der Schaden zeigt sich oft erst Wochen später, wenn die Last dauerhaft wirkt. Wer dann nachbohrt, findet ein ausgefranstes Loch vor, das keinen Halt mehr bietet.

Alter Putz an Innenwänden ist selten eine tragfähige Unterlage. Er besteht oft aus Kalk-Zement-Mörtel, der über Jahrzehnte porös geworden ist, Risse gebildet hat oder sich vom Mauerwerk abgelöst hat. Wer schwere Bilder, Spiegel oder Regale aufhängen will, muss deshalb zuerst klären, ob der Dübel im Putz oder im dahinterliegenden Mauerwerk verankert. Die entscheidende Frage lautet nicht, welcher Dübel am meisten hält, sondern wo die Last tatsächlich eingeleitet wird. Ein Dübel, der nur im Putz sitzt, trägt kein schweres Bild – egal wie lang er ist.

Typische Fehler zeigen sich erst nach der ersten Heizperiode: zu enge Luftschlitze, fehlende Wärmeabfuhr nach oben, ein verdeckter Thermostatkopf oder eine Verkleidung, die direkt auf dem Heizkörper aufliegt und klappert. Wer vor dem Zusammenbau prüft, ob Warmluft ungehindert aufsteigen kann, spart sich teure Nachbesserungen. Ein einfacher Test mit einem Stück Zeitungspapier über der Austrittsöffnung zeigt, ob der Auftrieb funktioniert. Bei Mietwohnungen lohnt zudem die schriftliche Absprache mit der Verwaltung, bevor gebohrt oder geklebt wird.

Eine Heizkörperverkleidung kann den Wohnraum optisch aufwerten und in Mietwohnungen den Zugriff auf die Heizung begrenzen. Bevor jedoch Material gekauft oder gebohrt wird, muss die Frage geklärt werden, wie die Wärme überhaupt in den Raum gelangen soll. Heizkörper geben ihre Energie zu einem großen Teil über Konvektion ab: Kalte Luft strömt von unten ein, erwärmt sich an den Lamellen und steigt nach oben aus. Wird dieser Kreislauf durch eine geschlossene Blende unterbrochen, heizt die Anlage länger, die Nebenkosten steigen und im schlimmsten Fall droht eine Überhitzung des Heizkörpers.

Konstruktion: Abstand, Luftstrom und Befestigung Bewährt hat sich ein Aufbau mit mindestens fünf Zentimetern Abstand zur Wand und zur Oberkante des Heizkörpers. Die Front sollte aus Lamellen, Gittern oder Lochblech bestehen, damit Warmluft austreten kann. Geschlossene Platten aus Massivholz oder Glas wirken wie eine Dämmung und sind ungeeignet. Die Unterseite bleibt offen oder erhält einen großzügigen Lufteinlass, damit kühle Raumluft nachströmen kann. Wer handwerklich arbeitet, plant die Verkleidung als abnehmbares Element mit Magneten, Haken oder Schrauben, damit Entlüften, Ablesen und Reparaturen ohne Werkzeug möglich bleiben.

Für hängende Kleidung lohnt sich der Wechsel zu dünnen Bügeln und, wo möglich, zu doppelten Kleiderstangen. Zwei Stangen übereinander nutzen die Höhe besser als eine einzelne, solange Hemden und Blusen nicht länger als bis zur unteren Stange reichen. Hosen und lange Kleider brauchen weiterhin eine durchgehende Höhe. Wer beides mischt, plant am besten eine Hälfte zum Hängen und eine Hälfte mit Regalen und Schubladen.