Phasenwechselmaterialien im Haus: Der Fehler, der die Kühlwirkung zunichtemacht
Fest verbaut heißt: Böden, Seitenwangen und Rückwand werden dauerhaft im Schrank verschraubt. Das ist stabil und trägt auch schwere Stiefel. Nachteil: Die Höhe lässt sich später kaum ändern. Flexibel bedeutet, dass ein fertiger Einsatz oder ein Eigenbau auf Füßen steht und bei Bedarf herausgenommen wird. Solche Einsätze lassen sich nach einem Umzug mitnehmen und in anderen Schränken verwenden. Für Mietwohnungen ist das meist die bessere Wahl, weil keine Bohrlöcher in den vorhandenen Möbeln zurückbleiben.
Polyestervorhänge fühlen sich wie Stoff an und fallen weicher. Sie sind meist mit einer wasserabweisenden Schicht versehen, die jedoch mit der Zeit nachlässt. Der Vorteil: Polyester lässt sich bei niedriger Temperatur in der Waschmaschine waschen, was bei PVC nicht möglich ist – PVC verformt sich im Schleudergang und kann die Trommel beschädigen. Wer Polyester wählt, muss den Vorhang nach jedem Waschgang wieder imprägnieren, sonst saugt er Wasser auf und hängt schwer nach unten. Genau hier passieren die typischen Fehler: Viele hängen den Vorhang direkt nach dem Waschen auf, ohne ihn vollständig zu trocknen, und wundern sich über Schimmelbildung in den Falten.
Einbau und Positionierung: worauf es wirklich ankom
Gegen Lärm helfen zwei Maßnahmen. Erstens: Die Maschine steht nicht direkt an einer Wand oder an einem Nachbarrohr, denn Körperschall überträgt sich sonst auf das Mauerwerk. Ein Abstand von einigen Zentimetern und schwingungsdämpfende Unterlegplatten reduzieren die Übertragung. Zweitens: Beim Schleudern entsteht der meiste Lärm. Wer nachts wäscht, sollte ein Programm mit niedriger Drehzahl wählen oder die Startzeit vorverlegen. Teppiche vor der Maschine dämpfen den Schall im Raum, dämmen aber nicht die Übertragung ins Gebäude.
Aus den Messwerten entsteht eine Skizze im Maßstab, am besten auf Millimeterpapier. Darin werden die nutzbare Höhe und die jeweilige Tiefe an der Oberkante, in der Mitte und an der Unterkante eingetragen. So zeigt sich sofort, ob ein normales Schrankkorpus überhaupt hineinpasst oder ob die Rückwand abgeschrägt werden muss. Typischer Fehler: Es wird nur die maximale Tiefe gemessen, die der Raum an der tiefsten Stelle hergibt. Der Schrank wird dann so gebaut, dass er unten bündig steht und oben weit von der Wand absteht — oder umgekehrt. Beides kostet Stauraum und sieht provisorisch aus.
Bevor die Waschmaschine aufgestellt wird, steht die Frage nach dem richtigen Ort. Nicht jeder Raum eignet sich gleich gut. Entscheidend sind drei Dinge: ein fester, waagerechter Untergrund, ein Wasseranschluss mit Abfluss und die Möglichkeit, die Luftfeuchtigkeit abzuführen. Ein Badezimmer erfüllt diese Bedingungen meist am besten. Küche und Flur funktionieren nur, wenn dort ein Abfluss vorhanden ist und regelmäßig gelüftet werden kann. Ein Kellerraum ist praktisch, solange er trocken bleibt und nicht unter Wasser stehen kann.
Phasenwechselmaterialien, kurz PCM, speichern Wärme, indem sie bei einer bestimmten Temperatur schmelzen und dabei Energie aufnehmen. Beim Erstarren geben sie diese Wärme wieder ab. In Möbeln und Textilien eingesetzt, dämpfen sie Temperaturspitzen, ohne dass eine Klimaanlage läuft. Wer das System jedoch falsch einbaut oder falsch belüftet, hebt den Effekt vollständig auf. Genau hier liegt die häufigste Enttäuschung.
Schimmel entsteht, wenn Feuchtigkeit nicht abgeführt wird. Nach jedem Waschgang bleibt Restwasser in der Trommel, in der Türdichtung und im Flusensieb. Die Tür und das Waschmittelfach werden nach dem Waschen offen gelassen, damit die Luft zirkulieren kann. Die Dichtung wird mit einem Tuch trocken gewischt. Wer in einem fensterlosen Raum wäscht, lüftet nach jedem Gang mindestens zehn Minuten quer. Ein Hygrometer zeigt, ob die Luftfeuchtigkeit dauerhaft über sechzig Prozent liegt. Ist das der Fall, hilft nur ein Lüfter oder ein anderer Standort.
Abfluss, Zulauf und der häufigste Fehler Der Zulaufschlauch wird nur an einen Kaltwasseranschluss mit Dichtung und Überwurfmutter angeschlossen. Zwischen Hahn und Schlauch gehört ein Sieb, das Sand und Kalk zurückhält. Der Ablaufschlauch muss in einer Höhe von mindestens sechzig Zentimetern in den Siphon oder ein Standrohr münden, sonst läuft Wasser aus der Trommel ab und die Maschine zieht ständig nach. Ein häufiger Fehler: Der Schlauch wird mit einem Bogen nach unten verlegt. Dann steht Restwasser darin und riecht nach einiger Zeit. Den Schlauch also immer mit einer Schlaufe nach oben führen und mit einer Schelle sichern.
Wasserschäden entstehen fast immer an drei Stellen: am Zulaufschlauch, an der Dichtung der Laugenpumpe und am Ablauf. Ein Blick hinter die Maschine nach jedem Waschen kostet wenig Zeit und zeigt Undichtigkeiten früh. Alle paar Monate wird der Zulaufschlauch auf poröse Stellen geprüft und bei Rissen ersetzt. Der Ablauf wird von Haaren und Flusen befreit, damit das Wasser zügig abfließt. Steht die Maschine in einer Nische, bleibt ringsum ein Spalt frei, damit man an Schläuche und Absperrhahn jederzeit herankommt.