5 Gründe, warum eine Pappscheibe den Docht beim Gießen mittig hält
So wird die Pappscheibe richtig eingesetzt Zunächst wird die Pappscheibe auf die Größe der Öffnung zugeschnitten. Sie muss an den Rändern aufliegen, ohne zu kippen. Dann wird der Docht durch das mittige Loch geführt und die Scheibe bis zum Rand des Behälters geschoben. Beim Gießen wird das Wasser langsam eingefüllt, damit der Docht nicht hochgedrückt wird. Die Scheibe verhindert, dass der Docht seitlich wegkippt oder sich verdreht. Bei Bedarf kann die Scheibe mit einem wasserfesten Kleber oder einem dünnen Draht fixiert werden, aber meist reicht der Eigengewichtsdruck der Pappe.
Beim Aushärten zieht sich das Wachs zusammen. Ein schief sitzender Docht wird dabei noch weiter aus der Mitte gedrückt. Die Folge: Auf einer Seite bildet sich ein Hohlraum, auf der anderen ein Wachsberg. Nach dem Erstarren steht der Docht schief im Kerzenkörper. Zündet man ihn an, brennt er ungleichmäßig ab. Der Wachssee wird einseitig, der Docht verkohlt und verliert seine Saugfähigkeit.
Bei Dochtsystemen mit mehreren Dochten kann für jeden Docht eine eigene Pappscheibe verwendet werden. Das hält alle Dochte parallel und mittig. Bei Töpfen mit großem Durchmesser empfiehlt es sich, die Scheibe mit einem Ring aus festem Kunststoff zu verstärken. Nach dem Gießen sollte die Pappe trocknen können, sonst verliert sie ihre Form. Ist sie aufgeweicht, wird sie ausgetauscht. Die Methode ist simpel, kostet nichts und lässt sich mit Resten aus dem Haushalt umsetzen. Sie eignet sich überall dort, wo ein Docht beim Gießen nicht verrutschen soll und kein spezielles Halterungssystem vorhanden ist.
Nach dem Erlöschen das Glas nicht sofort mit kaltem Wasser spülen. Der plötzliche Temperaturunterschied ist die häufigste Ursache für einen Riss, den man erst später sieht. Reste von Wachs mit warmem Wasser und einem Spatel lösen, nicht mit dem Messer kratzen. So bleibt das Gefäß für die nächste Kerze nutzbar. Wer diese Punkte beachtet, muss seltener Wachs vom Tisch kratzen und kann ein Glas mehrfach verwenden.
Wer die Pappscheibe einmal richtig angepasst hat, kann sie bei jedem Gießen wiederverwenden, solange sie trocken gelagert wird. Das spart Zeit und verhindert, dass Wasser danebenläuft oder der Docht abknickt. Entscheidend sind ein mittiges Loch, eine ausreichende Größe und ein Material, das nicht sofort durchweicht.
Für die Basis eignen sich getrocknete Zitrus- und Apfelsinenschalen, die vorher vollständig an der Luft oder im Backofen bei niedriger Temperatur getrocknet wurden. Restfeuchte führt zu Schimmel, erkennbar an weißen oder grünlichen Stellen und einem muffigen Geruch. Die Schalen vor dem Trocknen möglichst dünn schneiden und das weiße Mark entfernen. Hölzer wie Sandelholz, Zedern- oder Wacholderstücke geben dem Ganzen Tiefe und halten Duft deutlich länger als reine Blüten. Ein häufiger Fehler ist, Hölzer mit Rinde zu verwenden: Die Rinde duftet kaum und bindet Feuchtigkeit.
Ein Docht in einem Topf oder einer Gießkanne verrutscht beim Gießen leicht, besonders wenn Wasser schnell nachgegossen wird. Die Folge: Der Docht liegt schief, das Wasser läuft einseitig ab, und die Bewässerung wird ungleichmäßig. Eine einfache Pappscheibe, in die ein Schlitz oder ein Loch geschnitten wird, kann den Docht zuverlässig in der Mittelposition halten. Das funktioniert bei Dochtbewässerungssystemen für Zimmerpflanzen, bei selbstgebauten Hydrokulturen und bei Gießaufsätzen für Töpfe.
Für die Herstellung wird eine stabile Pappe benötigt, etwa von einem Versandkarton. Die Scheibe sollte etwas größer sein als die Öffnung, durch die der Docht geführt wird, damit sie nicht durchrutscht. In die Mitte der Scheibe wird ein Loch gestanzt oder ein Kreuzschnitt gemacht. Der Docht wird durch dieses Loch gezogen, sodass die Scheibe später flach auf dem Rand des Gefäßes oder der Öffnung aufliegt. Der Docht bleibt dadurch senkrecht und mittig. Wichtig ist, dass die Pappe nicht aufquillt und sich auflöst; beschichtete oder sehr dünne Pappe ist ungeeignet.
Prüfen Sie zuerst die Batterie. Ist sie älter als vier Jahre, ist ein Ausfall wahrscheinlich. Öffnen Sie die Motorhaube und kontrollieren Sie die Polklemmen: Sitzen sie fest, sind sie sauber und nicht korrodiert? Eine weiße oder grünliche Ablagerung an den Polen ist ein typisches Zeichen. Lassen Sie eine zweite Person das Fahrzeug starten, während Sie die Klemmen leicht bewegen. Reagiert der Anlasser darauf, ist der Kontakt das Problem. Bei schwacher Batterie hilft ein Starthilfekabel in Verbindung mit einem zweiten Fahrzeug – beide Motoren müssen dabei ausgeschaltet sein, bevor Sie die Kabel verbinden.
Prüfen Sie außerdem das Wachs selbst. Verunreinigungen wie Staub, Streichholzreste oder abgebrochene Dochtstücke sammeln sich im Wachs und verbrennen mit. Entfernen Sie solche Rückstände vorsichtig mit einem Zahnstocher, sobald das Wachs weich ist. Bei Duftkerzen kann ein zu hoher Anteil an Duftöl die Flamme instabil machen; hier hilft es, den Docht noch etwas kürzer zu halten.