5 Punkte, die über Ihren Stauraum unter der Decke entscheiden
Wer in Räumen mit hohen Decken Platz sparen will, nutzt oft die Zone über Kopf. Hängeschränke und Hochregale wirken dort jedoch nur dann sinnvoll, wenn sie nicht zur wackeligen Falle werden. Bevor Sie zur Bohrmaschine greifen, sollten Sie drei Dinge klären: die Statik der Wand, die erreichbare Höhe und die spätere Nutzung. Auch die Optik spielt eine Rolle, denn ein Regal, das die Decke „erdrückt", macht den Raum optisch kleiner.
Die saubere Verkleidung beginnt mit der Oberflächenvorbereitung: Entfernen Sie losen Putz, Staub und Fettreste. Danach grundieren Sie den Untergrund. Setzen Sie die Dämmplatten möglichst dicht an den Fensterrahmen – ein Luftspalt von wenigen Millimetern genügt, um eine kalte Strömung zu erzeugen. Verwenden Sie geeignete Dämmstoffplatten, die sich mit einem Messer oder einer Säge exakt zuschneiden lassen. Schrauben oder Kleben: Kleben ist bei glatten Untergründen meist einfacher; bei unebenen Wänden sollten Sie zusätzlich Dübel einsetzen, um Hohlräume zu vermeiden.
Voraussetzung für den Erfolg bleibt stets: Es darf keine unkontrollierte Luftströmung in die Konstruktion geben. Prüfen Sie nach der Fertigstellung mit einer Hand, ob an den Rändern kalte Luft zieht. Werden Sie an der Fensterlaibung auch nach dem Dämmen Schimmel gewahr, liegt dies meist daran, dass die Dampfbremse nicht korrekt angeschlossen wurde oder die Wand von außen Feuchtigkeit zieht. In diesem Fall hilft nur, die betroffene Stelle zu öffnen und die Dämmung trocken neu aufzubauen – ein Fehler, der sich durch sorgfältiges Arbeiten von Anfang an vermeiden lässt.
Drei typische Fehler, die die Dämmung zunichtemachen Der häufigste Fehler bei der Innendämmung der Laibung ist die Verwendung von Dämmstoff, der dicker ist als das Mauerwerk. Die Folge: Der Putz trägt auf, die Fenster lassen sich nicht mehr richtig öffnen, und der Rahmen liegt nicht mehr bündig. Messen Sie deshalb zuerst die Tiefe der Laibung. Übrig bleiben sollten mindestens zwei Zentimeter für den Abschlussputz und das Anschlusssystem zum Fenster. Ein zweiter Fehler ist die Wahl falscher Materialien: Mineralwolle ohne Dampfbremse saugt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und verliert ihre Wirkung. Auch bei der Laibung benötigen Sie eine Dampfbremse auf der Raumseite, sonst kondensiert Wasserdampf im Dämmstoff.
Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von zu dünnen Stoffen oder Modellen ohne thermische Beschichtung. Achten Sie auf Materialien mit einer alubeschichteten Rückseite oder auf mehrschichtige Gewebe, die die Wärme reflektieren. Bei der Montage spielt auch der Faltenwurf eine Rolle: Der Stoff sollte möglichst faltenarm und straff hängen, weil jede Falte kalte Luft kanalisiert. Verwenden Sie daher ein schweres Futter oder beschweren Sie den Saum mit einem Gewichtsband.
Wenn Sie Mietwohnung bewohnen, bohren Sie mit Bedacht. Eine Leiste mit vielen Schrauben hinterlässt später hässliche Löcher, die Sie beim Auszug wieder verschließen müssen. Besser ist eine einzelne, stabile Garderobenleiste mit wenigen, aber gut platzierten Befestigungspunkten. Oder Sie montieren einen schmalen Garderobenschrank, der von außen wie ein Möbelstück wirkt und nur an der Rückwand zwei Schrauben benötigt. Achten Sie darauf, dass die Leiste oder der Schrank nicht direkt neben der Wohnungstür hängt, sondern 30 bis 50 Zentimeter entfernt – so bleibt Platz zum Treten und die Kleidung wird nicht beim Öffnen der Tür erfasst.
Tagsüber empfiehlt es sich, die Vorhänge zu öffnen, sobald die Sonne direkt auf das Fenster scheint. So nutzen Sie die passive Sonnenwärme, die sonst hinter dem Stoff verloren geht. Abends, wenn die Heizung läuft, schließen Sie die Vorhänge, bevor die Raumluft abkühlt – nicht erst nachts, wenn die Wärme bereits entwichen ist. Kontrollieren Sie außerdem, ob die Vorhänge die Heizkörper blockieren. Steht ein Heizkörper direkt unter dem Fenster, muss der Vorhang darüber hängen oder im geöffneten Zustand vollständig zur Seite gezogen werden, sonst verpufft die Heizwärme hinter dem Stoff.
Die Verkleidung der Laibung mit Gipskartonplatten bietet sich an, wenn Sie eine glatte, streichfertige Oberfläche wünschen. Diese Platten schrauben Sie auf eine Unterkonstruktion oder kleben sie direkt – Letzteres geht nur, wenn die Dämmung vollflächig verklebt ist und keine Unebenheiten aufweist. Fugen und Schraubenköpfe verspachteln Sie in mehreren dünnen Schichten, nicht in einem dicken Auftrag, sonst entstehen später Haarlinienrisse. Nach dem Trocknen schleifen Sie die Fläche und können sie streichen oder tapezieren. Die Wahl der Farbe ist unkritisch, solange sie diffusionsoffen ist – also keine Sperrschicht bildet.
Thermovorhänge sind mehr als ein dekoratives Accessoire. Sie bilden eine zusätzliche Dämmschicht vor dem Fenster und reduzieren den Wärmeverlust in der kalten Jahreszeit. Damit sie ihren Zweck erfüllen, müssen sie jedoch korrekt montiert und bedient werden. Wer die Vorhänge einfach vor das Fenster hängt, wird enttäuscht sein – denn entscheidend sind die richtige Länge, der Abstand zur Scheibe und die Abdichtung an den Rändern.