5 Schritte, damit die Waschmaschine den Umzug ohne Schaden übersteht

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Danach kommt das Treppenhaus. Messen Sie an der engsten Stelle: zwischen Handlauf und gegenüberliegender Wand, zwischen Geländer und Decke, an jedem Treppenabsatz und an der Wohnungstür. Der kritischste Punkt ist meist nicht die Treppe selbst, sondern der Übergang vom Treppenabsatz in den Flur. Dort verengt sich der Raum oft um mehrere Zentimeter durch Heizungsrohre, Türrahmen oder einen Vorsprung.

Ein weiterer typischer Fehler ist, die Katze nach dem Umzug sofort mit anderen Haustieren oder Kindern zusammenzubringen. Das überfordert sie. Ebenso falsch: den ruhigen Raum als Abstellkammer zu nutzen, in der ständig jemand hinein- und hinausgeht. Der Raum muss tatsächlich ruhig bleiben. Wer diese Trennung konsequent durchhält, wird feststellen, dass die Katze deutlich schneller zur Ruhe kommt und seltener Unsauberkeit oder Verstecken zeigt.

Nach dem Umzug sollte der ruhige Raum mindestens einen Tag lang geschlossen bleiben. In dieser Zeit gewöhnt sich die Katze an die neuen Geräusche und Gerüche, ohne dass ihr jemand hinterherläuft. Man setzt sich ruhig dazu, spricht leise, aber drängt sich nicht auf. Erst wenn die Katze entspannt frisst, trinkt und die Toilette benutzt, kann man die Tür öffnen und sie die Wohnung erkunden lassen. Dann sollten alle anderen Türen geschlossen sein, damit sie nicht in einen ungesicherten Bereich entwischt.

Für den ersten Waschgang nach dem Umzug ein Programm mit hoher Temperatur wählen, aber ohne Kleidung. So werden Restwasser, Schmutz und eventuelle Ablagerungen ausgespült. Etwas Waschmittel zugeben, aber keinen Weichspüler. Nach dem Lauf das Flusensieb kontrollieren, oft sitzen dort noch Sand oder Kalkreste. Läuft die Trommel unrund oder schleift es, sofort stoppen und die Transportsicherungen prüfen. Sie dürfen jetzt wieder entfernt sein. Wer diese Reihenfolge einhält, startet im neuen Zuhause ohne nasse Überraschung.

Kleidersäcke und Kartons beschriften, bevor sie zugeklebt werden. Nach dem Umzug ist die Versuchung groß, alles schnell in den neuen Schrank zu räumen. Wer die Kartons nach Kategorien beschriftet, weiß sofort, welcher zuerst geöffnet werden muss. Kleidungsstücke, die seit Monaten nicht getragen wurden, kommen nicht in den neuen Schrank, sondern direkt in eine Spendenkiste. Das spart nicht nur Transportgewicht, sondern auch das spätere Aussortieren.

Beim Tragen nie an der Tür, an der Blende oder am Bullauge anfassen. Diese Teile brechen leicht aus. Besser sind die Gehäusekanten oder ein Sackkarren mit Spanngurt. Die Maschine möglichst aufrecht transportieren. Muss sie flach liegen, dann auf der Rückseite, nie auf der Türseite. Im Transporter mit Decken oder Gurten gegen Verrutschen sichern. Stoßen und Kippen während der Fahrt vermeiden. Auch das Türschloss kann bei einem Sturz Schaden nehmen.

Das Klingelschild ist der zweite unterschätzte Punkt. Hier gilt dasselbe wie beim Briefkasten: Der Name muss weg. Viele Mieter lassen das Schild einfach hängen, weil sie denken, der Nachmieter übernimmt es. Das ist ein Irrtum. Solange der alte Name am Klingelschild steht, kann der Vermieter nicht sauber neu vermieten, und er wird die Entfernung verlangen. Wer ein hochwertiges Schild mit Gravur besitzt, kann es abnehmen und durch ein einfaches Namensschild ersetzen. Achtung: Manche Hausverwaltungen verlangen ein einheitliches Schild, das nicht selbst gebastelt werden darf. Vor dem Auszug also kurz nachfragen, welche Vorgaben gelten.

Ein häufiger Fehler ist, die Katze gleichzeitig mit den Möbeln in die neue Wohnung zu bringen. Dann ist sie mitten im Trubel, zwischen fremden Gerüchen und lauten Geräuschen. Ein anderer Fehler: die Transportbox öffnen, sobald man den Raum betritt, ohne dass der Raum fertig eingerichtet ist. Die Katze versteckt sich dann in einer Ecke, die man später nicht mehr erreicht, oder läuft in Panik durch die Wohnung. Besser ist es, die Box in den vorbereiteten Raum zu stellen, die Tür zu schließen und die Box erst dann zu öffnen. So kann die Katze selbst entscheiden, wann sie herauskommt.

Wer diese Ecken beim Auszug nicht vergisst, hat später weniger Ärger. Die Übergabe der Wohnung ist wichtig, aber sie ist nicht alles. Briefkasten, Klingelschild und Kellerabteil gehören genauso dazu. Ein kurzer Check vor dem letzten Tag reicht oft aus, um Nachforderungen und Missverständnisse zu vermeiden.

Eine Waschmaschine ist beim Umzug ein Sonderfall: Sie ist schwer, hat empfindliche Lager und oft noch Restwasser in Pumpe und Schläuchen. Wer sie einfach auf die Sackkarre hebt und losfährt, riskiert Transportschäden oder eine Überschwemmung im neuen Bad. Die folgenden fünf Schritte lassen sich an einem Nachmittag erledigen und ersparen teure Reparaturen.

Vor dem Abschrauben der Schläuche muss das Restwasser raus. Zuerst den Wasserhahn schließen, dann die Maschine vom Strom trennen. Den Zulaufschlauch am Hahn abschrauben und in einen flachen Eimer oder eine Wanne halten. Danach den Ablaufschlauch tief in einen Eimer legen, damit das Wasser aus der Pumpe abläuft. Restwasser im Flusensieb: Die kleine Klappe unten öffnen, eine Wanne darunter schieben und den Siebdeckel langsam herausdrehen. Vorsicht, es kommt meist mehr Wasser als erwartet. Erst wenn nichts mehr nachläuft, Schläuche abnehmen und die Öffnungen mit Stopfen oder Schraubverschlüssen sichern.