Große Räume geschickt unterteilen: Raumteiler richtig einsetzen
Ein weiterer Aspekt ist die Farb- und Materialabstimmung mit dem Rest der Einrichtung. Ein Raumteiler sollte sich harmonisch einfügen, nicht als Fremdkörper wirken. Greifen Sie Farben aus dem Boden oder der Wand auf, oder setzen Sie bewusst einen Kontrast, der den Raum akzentuiert. Vermeiden Sie jedoch zu viele verschiedene Materialien im selben Raum – das wirkt schnell unruhig. Kombinieren Sie maximal zwei bis drei Materialien, etwa Holz mit Textil oder Glas mit Metall.
Die Organisation im Stauraum entscheidet darüber, ob Sie den Platz wirklich nutzen. Nutzen Sie stapelbare Aufbewahrungsboxen aus durchsichtigem Kunststoff oder Stoff, damit Sie den Inhalt auf einen Blick erkennen. Beschriften Sie die Boxen mit Klebeband oder einem Permanentmarker – das spart später viel Suchen. Legen Sie selten gebrauchte Dinge in die hinteren Ecken, während Sie häufig benötigte Utensilien in die vorderen Bereiche legen. Ein weiterer Trick: Rollen Sie Kleidung statt sie zu falten – das nimmt weniger Platz ein und beugt Knitterfalten vor.
Ähnlich funktioniert Reis, der in vielen Haushalten ohnehin vorhanden ist. Füllen Sie einen dünnen Stoffbeutel oder eine Socke mit ungekochtem Reis, verknoten Sie ihn gut und platzieren Sie ihn in Schränken oder kleinen Abstellräumen. Der Reis entzieht der Luft Feuchtigkeit, quillt dabei aber nicht sichtbar auf. Nach etwa zwei Wochen sollten Sie ihn austauschen, da die Kapazität erschöpft ist. Ein typischer Fehler ist es, den Beutel direkt auf den Boden zu legen, wo er schnell feucht wird und sogar schimmeln kann. Besser ist es, ihn auf einem Rost oder einer Glasplatte zu positionieren.
Typische Fehler bei der Farbgestaltung vermeiden Ein häufiger Fehler ist die Überforderung durch zu viele kräftige Farben im selben Raum. Rot und Orange in hoher Sättigung wirken auf Dauer aggressiv und unruhig – besonders in Schlafzimmern oder Arbeitsbereichen. Beschränken Sie sich auf höchstens zwei dominante Farben und ergänzen Sie mit neutralen Tönen wie Weiß, Grau oder Sand. Ein weiterer Klassiker: dunkle Farben in kleinen Räumen. Dunkles Anthrazit oder Tiefblau lassen einen Raum sofort enger wirken. Besser ist es, dunkle Töne nur als Kontrast an Fensterlaibungen oder in Nischen einzusetzen.
Eine der bekanntesten Alternativen ist gewöhnliches Speisesalz. Salz zieht Feuchtigkeit an und bindet sie, bis es sich vollständig aufgelöst hat. Füllen Sie ein flaches Gefäß, etwa eine Auflaufform, randvoll mit grobem Salz und stellen Sie es in den betroffenen Raum. Nach einigen Tagen sammelt sich unten Flüssigkeit, die Sie wegschütten können. Wichtig: Das Salz muss regelmäßig erneuert werden, und die Schale sollte nicht auf empfindlichen Oberflächen stehen, da austretende Salzlake Flecken hinterlässt. Für große Räume ist diese Methode allerdings nur bedingt geeignet, da die aufgenommene Wassermenge begrenzt bleibt.
Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Katzenstreu, speziell solchem mit Bentonit oder Silikat. Füllen Sie das Granulat in einen offenen Behälter und stellen Sie ihn in den Raum. Das Material saugt Feuchtigkeit effektiv auf, verliert aber mit der Zeit seine Wirkung. Wechseln Sie es etwa alle vier Wochen und entsorgen Sie das gebrauchte Streu im Restmüll. Ein häufiger Fehler ist es, den Behälter zu klein zu wählen – für einen durchschnittlichen Keller sollten es mehrere Liter sein, verteilt auf zwei oder drei Gefäße. Auch hier gilt: Die Methode eignet sich für kleine bis mittlere Räume, nicht für ganze Wohnungen.
Mit Maß und Abstand wirkt jeder Raumteiler besser Ein häufiger Fehler ist die falsche Positionierung: Stellen Sie den Teiler nicht direkt vor ein Fenster, sonst blockieren Sie das Tageslicht und den freien Blick. Lassen Sie stattdessen mindestens einen Meter Abstand zu festen Wänden und Fenstern, damit der Raum weiterhin luftig wirkt. Auch die Höhe ist entscheidend: Ein Teiler, der bis zur Decke reicht, schluckt viel Licht und lässt den Raum kleiner wirken. Besser sind Modelle, die etwa auf Hüfthöhe enden – sie schaffen eine Trennung, ohne den Lauf der Blicke zu unterbrechen. Bei großen Räumen können Sie mehrere Teiler in einer Linie setzen, aber achten Sie auf eine durchgehende optische Achse.
Praktischer Tipp: Orientieren Sie sich an der Funktion des Raumes. Im Homeoffice fördern gedämpfte Blau- oder Grüntöne die Konzentration – sie wirken beruhigend, aber nicht einschläfernd. Im Flur, wo man kurz verweilt, dürfen Sie mutig kräftigere Farben wie Senfgelb oder Petrol wählen. Im Kinderzimmer sollten Sie auf zu aufregende Signalrot-Töne verzichten, da sie die Einschlafphase stören können. Sanfte Pastelltöne mit einzelnen bunten Akzenten an Spielzeug oder Bildern sind hier die bessere Wahl.
Zunächst sollten Sie die eigenen Bedürfnisse genau analysieren. Was soll im Bett verstaut werden? Brauchen Sie Platz für sperrige Winterdecken, für Schuhe oder eher für flache Kleidungsstücke? Für schwere Gegenstände eignen sich Betten mit Klappmechanik, bei denen der gesamte Lattenrost angehoben wird. Bei häufigem Zugriff empfehlen sich jedoch Schubladen, die einzeln herausziehbar sind. Achten Sie unbedingt auf die maximale Belastbarkeit der Beschläge – ein einfacher Gasdruckheber muss bei einer dicken Kaltschaummatratze deutlich mehr leisten als bei einem dünnen Modell.