Trockenbauwand selber bauen: Unterschied zwischen Profil- und Ständerwerk
Ein häufiger Fehler ist es, das Ventil zu weit aufzudrehen. Dadurch strömt mehr Wasser aus, und es kann zu einem Druckabfall im gesamten Heizsystem kommen. Wenn Sie bemerken, dass nach dem Entlüften kein Wasser nachfließt und der Heizkörper weiterhin kalt bleibt, liegt das Problem nicht an Luft, sondern möglicherweise an einer Verstopfung oder einem defekten Thermostatventil. In diesem Fall ist es ratsam, den Vermieter zu informieren, statt selbst an der Anlage zu hantieren. Auch wenn nach dem Entlüften weiterhin Geräusche auftreten, sollten Sie die Fachfirma einschalten – die Ursache kann eine zu niedrige Wasserfüllmenge im System sein, die nur ein Profi korrigieren sollte.
Der eigentliche Vorgang ist unkompliziert, erfordert aber etwas Fingerspitzengefühl. Platzieren Sie Gefäß und Handtuch unter dem Entlüftungsventil, das sich meist an der oberen Seite des Heizkörpers befindet. Öffnen Sie das Ventil langsam mit dem Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn – nur eine Viertel- bis halbe Umdrehung genügt. Sobald ein leises Zischen zu hören ist, tritt Luft aus. Halten Sie den Schlüssel fest, denn der Ventilkegel kann durch den Druck leicht zurückspringen. Warten Sie, bis ein gleichmäßiger Wasserstrahl austritt, dann ist die Luft vollständig entwichen. Schließen Sie das Ventil wieder, indem Sie es im Uhrzeigersinn drehen – aber nicht übermäßig fest anziehen, sonst beschädigen Sie die Dichtung.
Wie viel Fläche brauchen Sie wirklich? Die Faustregel lautet: Etwa 10 bis 20 Prozent der gesamten Wand- und Deckenfläche sollten mit Akustikpaneelen belegt werden. Bei einer durchschnittlichen Wohnzimmerwand von 20 Quadratmetern wären das also 2 bis 4 Quadratmeter Paneele. Übertreiben Sie es nicht – zu viele Paneele machen den Raum unangenehm tot, weil auch die natürliche Raumakustik verschwindet. Beginnen Sie mit einer Fläche von etwa 2 Quadratmetern und testen Sie die Wirkung. Sie können später jederzeit weitere Paneele anbringen. Achten Sie darauf, dass die Paneele nicht nur an einer Wand hängen, sondern verteilt werden – idealerweise an gegenüberliegenden oder angrenzenden Wänden.
Achten Sie bei der Farbauswahl auf den Untergrund. Frisch verputzte Wände saugen extrem viel Farbe auf – hier ist eine Grundierung unerlässlich. Streichen Sie nie direkt auf saugenden Untergrund, sonst entstehen matte Flecken. Bei alten Anstrichen prüfen Sie zuerst, ob die Oberfläche kreidet oder abblättert. Kreidende Flächen müssen Sie vorher mit einem Haftgrund behandeln. Wer diese Vorbereitung überspringt, riskiert, dass die neue Farbe nach wenigen Monaten abblättert – unabhängig von der Qualität des Farbtons.
Nachdem die erste Seite beplankt ist, legen Sie die Elektroleitungen und sonstige Installationen ein, bevor Sie die zweite Seite schließen. Verwenden Sie für Kabeldurchführungen spezielle Leerrohre, um die Leitungen später wechseln zu können. Wenn Sie die zweite Seite beplanken, versetzen Sie die Stöße der Platten um mindestens 30 cm gegenüber der ersten Seite – so entstehen keine kreuzenden Fugen, die zu Rissen führen können. Schneiden Sie die Platten mit einem Cuttermesser ein und brechen Sie sie dann sauber ab, statt sie zu sägen – das erzeugt weniger Staub und ergibt glattere Kanten.
Vorbereitung: Was Sie für das Entlüften benötigen und worauf Sie achten müssen Für die Entlüftung brauchen Sie nur wenige Dinge: einen passenden Vierkantschlüssel (meist 5 oder 6 Millimeter) oder alternativ einen Schraubendreher mit Vierkantaufsatz, ein Gefäß für austretendes Wasser sowie ein altes Handtuch zum Schutz des Fußbodens. Wichtig ist, dass die Heizungsanlage während des Entlüftens nicht in Betrieb ist – also schalten Sie die Pumpe ab, falls Sie Zugang dazu haben, oder warten Sie, bis der Heizkörper auf Raumtemperatur abgekühlt ist. Andernfalls kann die Pumpe Luft ansaugen, was den Effekt zunichtemacht. Drehen Sie außerdem den Thermostatkopf auf die höchste Stufe, damit der Ventilstift vollständig geöffnet ist.
Die meisten Handwerker kennen das Problem: Frisch aufgetragenes Silikon sieht aus wie eine wellige Schlange, und nach dem Abziehen mit dem Spachtel bleiben hässliche Rillen zurück. Diese Rillen entstehen nicht durch Zufall, sondern durch eine falsche Technik oder die Wahl des falschen Werkzeugs. Der Schlüssel zu einem glatten, professionellen Abschluss liegt nicht im Nachbearbeiten, sondern in der Vorbereitung und der richtigen Bewegung.
Die Montage selbst ist einfach, wenn Sie die richtige Technik wählen. Die meisten Akustikpaneele werden mit Montagekleber oder Schrauben befestigt. Bei glatten, ebenen Wänden reicht ein hochwertiger Montagekleber in Zickzack-Linien auf der Rückseite des Paneels. Drücken Sie das Paneel dann fest an die Wand und halten Sie es einige Minuten. Für schwere Holzpanele oder unebene Wände sind Dübel und Schrauben sicherer. Markieren Sie die Bohrlöcher, bohren Sie mit einem passenden Bohrer, setzen Sie Dübel ein und schrauben Sie die Paneele fest. Achten Sie darauf, dass die Paneele gerade hängen – eine Wasserwaage ist unverzichtbar.