Täglich gießen oder seltener tauchen – was Tomaten im Topf brauchen

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Viele unterschätzen die Dämmunterlage. Ein Teppich mit zehn Millimetern Flor, aber ohne darunterliegende Schicht dämpft den Trittschall kaum. Besser ist ein Teppich mit fünf bis acht Millimetern Flor plus einer Unterlage aus Filz, Kork oder Schaumstoff mit mindestens fünf Millimetern Dicke. Diese Unterlage muss vollflächig aufliegen, nicht nur an den Rändern. Ein weiterer typischer Fehler: Die Unterlage wird zu weich gewählt. Dann sinkt der Teppich beim Gehen ein, die Fasern brechen, und die Dämmwirkung lässt nach wenigen Monaten nach. Mittlere Härtegrade halten länger.

Wann das Gießen von oben zum Problem wird Über die Blätter zu gießen ist bequem, begünstigt aber Pilzerkrankungen wie die Kraut- und Knollenfäule. Besser morgens direkt auf das Substrat gießen, dann ist die Erde bis zum Abend abgetrocknet. In praller Mittagshitze verdunstet ein Teil des Wassers, bevor es die Wurzeln erreicht. Wer berufsbedingt nur abends gießen kann, sollte darauf achten, dass die Blätter trocken bleiben und nicht bis in die Nacht hinein nass sind.

Teppiche wirken vor allem gegen Trittschall und gegen Nachhall. Ein dicker Teppich mit Filz- oder Schaumrücken auf dem Boden nimmt einen Teil des Luftschalls auf, der sonst zwischen Wänden hin und her reflektiert. Das macht den Raum ruhiger, beseitigt aber nicht den Lärm, der durch die Wand kommt. Wer einen Teppich verlegt, sollte auf die Unterlage achten: Eine zu weiche Unterlage unter einem schweren Teppich führt zum Wellenbilden und verliert nach kurzer Zeit die Wirkung. Teppich plus dichte Unterlage ist wirksamer als ein noch dickeres Obermaterial allein.

Läuft der Hahn danach immer noch schwach, sitzt die Verstopfung tiefer. Dann ist die Kartusche im Hahnkörper betroffen. Schrauben Sie den Griff ab, meist sitzt darunter eine Überwurfmutter oder ein Sicherungsstift. Ziehen Sie die Kartusche vorsichtig heraus und prüfen Sie die Einlasssiebe an ihrer Unterseite. Diese kleinen Siebe verkalken häufig und werden beim Reinigen des Peraltors übersehen. Legen Sie sie ebenfalls in die Säurelösung und spülen Sie sie aus. Beschädigte O-Ringe ersetzen Sie, statt sie wieder einzusetzen.

Die Schiene richtig ausrichten, nicht nur auflegen Die Schnittlinie verläuft nicht dort, wo die Schiene optisch endet, sondern versetzt zur Außenkante. Dieser Versatz ist bei jeder Säge und jedem Schienenprofil anders und muss einmal ermittelt werden. Dazu schneidet man ein Reststück und misst den Abstand von der Schienenkante zur Schnittkante. Dieses Maß wird auf das Werkstück übertragen, nicht geschätzt. Ein beliebter Fehler ist es, die Schiene direkt auf die Bleistiftlinie zu legen – dann liegt der Schnitt regelmäßig daneben.

Ist das Sieb sauber und das Wasser läuft trotzdem schlecht ab, sitzt die Verstopfung im Siphon oder im Abzweig. Stellen Sie den Eimer darunter und lösen Sie die große Überwurfmutter mit der Hand oder, wenn sie festgebacken ist, mit einer Wasserpumpe. Drehen Sie langsam, damit Sie den Moment spüren, in dem die Dichtung frei wird. Nehmen Sie das U-Rohr ab und kippen Sie den Inhalt in den Eimer, nicht ins Becken. Innen sitzt häufig ein zäher Klumpen aus Haaren und Seife, den man mit einem Draht oder einer Flaschenbürste herauszieht. Prüfen Sie dabei die Gummidichtung: Ist sie rissig oder plattgedrückt, dichtet sie später nicht mehr ab.

Die richtige Menge hängt von Topfgröße, Wetter und Blattmasse ab. Ein zehn bis zwanzig Liter fassender Kübel braucht an sonnigen Tagen etwa zwei bis drei Liter Wasser, an kühlen, trüben Tagen deutlich weniger. Prüfen lässt sich das mit einem Finger: Steckt man ihn drei bis vier Zentimeter tief in die Erde und fühlt dort keine Feuchtigkeit, ist Gießen fällig. Immer am Topfrand eingießen, nicht am Stängel, damit der Stamm nicht fault. Untersetzer nach zwanzig Minuten leeren, sonst steht das Wasser im Wurzelbereich.

Kalk ist nicht gleich Schmutz Im Sieb sammeln sich zwei verschiedene Dinge: loser Sand und Kalk. Sand spülen Sie mit klarem Wasser aus. Kalk sitzt fest und lässt sich mechanisch nur schwer lösen. Legen Sie die Kalkteile für mehrere Stunden in eine Mischung aus warmem Wasser und Zitronensäure oder Essigessenz. Verwenden Sie keine Drahtbürste und keinen Scheuerschwamm, denn beide zerstören die feine Lochung des Siebs. Nach dem Einweichen spülen Sie gründlich nach, bis kein Geruch mehr bleibt. Setzen Sie die Teile in umgekehrter Reihenfolge zusammen und schrauben den Perlator handfest ein. Zu festes Anziehen presst die Dichtung zusammen und führt zu neuen Undichtigkeiten.

Ein tropfender oder schwach laufender Wasserhahn im Bad ist selten ein Grund, den gesamten Hahn zu tauschen. In den meisten Fällen sitzt der Fehler im Perlator, also im kleinen Siebeinsatz an der Auslauföffnung, oder in der Kartusche dahinter. Bevor Sie Werkzeug in die Hand nehmen, drehen Sie das Eckventil unter dem Waschbecken zu. Fehlt ein Eckventil, schließen Sie die Hauptabsperrung. Öffnen Sie danach den Hahn kurz, um Restwasser abzulassen und den Druck aus der Leitung zu nehmen. Erst dann arbeiten Sie trocken und ohne Überraschung.